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Die Hirschgalerie beeindruckt durch kapitale Geweihe und eine einzigartige Holzdecke.

Die Hirschgalerie im Erbacher Schloss versetzt die Besucher immer wieder in Staunen.

Die Hirschgalerie beeindruckt durch kapitale Geweihe und eine einzigartige Holzdecke.

An den Wänden befinden sich kapitale Geweihe, kostbare Prunkwaffen und seltene Jagdgegenstände, die Franz I. zusammengetragen hat. Zu sehen sind Geweihe, die durch ihre Größe oder Abnormität heute so beindrucken wie damals. Es handelt sich nicht um Jagdtrophäen, sondern um eine aus naturhistorischem Interesse angelegte Sammlung. Die Hirschgalerie wurde unter Eberhard XV. eingerichtet, der die aus dem 17. Jahrhundert stammende Sammlung samt der wunderbar geschnitzen Holzdecke um 1863 aus dem Kloster Roth nach Erbach bringen und im Schloss einbauen ließ.

Der repräsentative Rittersaal mit seinem Kreuzrippengewölbe.

Der Rittersaal mit seinem Kreuzrippengewölbe beherbergt viele Schätze aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Der repräsentative Rittersaal mit seinem Kreuzrippengewölbe.

Er ist ein bedeutendes Beispiel früher neugotischer Innenarchitektur aus dem frühen 19. Jahrhundert und wurde mit mittelalterlichen Glasfenstern ausgestattet. Das älteste dieser prächtig gefärbten meterhohen Kunstwerke ist 750 Jahre alt. Das Licht fällt durch sie auf eine der ältesten Sammlungen mittelalterlicher Waffen und Rüstungen Deutschlands. Der kunstvoll aus Eisen gearbeitete weltberühmte „Ortenburger Sattel“, der hier zu sehen ist, stammt vermutlich aus der Zeit um 1550. In der gegenüberliegenden Waffenkammer befinden sich zahlreiche, prächtig verzierte Schusswaffen und eine große Kollektion an jagdlichen Blankwaffen sowie Jagdzubehör. 

Gut gerüstet - die Gräfliche Sammlung zeigt eindrucksvoll, wie Ritter in den Kampf zogen.

Die Hubertuskapelle mit dem prunkvollen Schöllenbacher Altar.

Schöllenbacher Altar

Die Hubertuskapelle mit dem prunkvollen Schöllenbacher Altar.

Dieser Altar ist ein monumentales Kunstwerk der Spätgotik aus dem Jahre 1515. Der mehr als vier Meter hohe und über fünf Meter breite Flügelaltar zeigt den Stammbaum Christi, zwölf Könige aus dem Alten Testament sowie Szenen aus dem Marienleben. Ursprünglich stand der vom Erbacher Grafenhaus gestiftete Altar in der Wallfahrtskirche in Schöllenbach. Ende des 19. Jahrhunderts ließ ihn Eberhard XV. ins Erbacher Schloss bringen und in die Hubertuskapelle einbauen, in der bis heute hin und wieder Gottesdienste stattfinden. Zwischen 2006 und 2010 wurde der Altar aufwändig restauriert.

Der Schöllenbacher Altar wurde in langjähriger Arbeit im Landesamt für Denkmalpflege in Wiesbaden mit viel Liebe zum Detail fachkundig restauriert.

Museumsraum und gräfliche Wohnwelt des 19. Jahrhunderts in einem.

Oraniersaal

Museumsraum und gräfliche Wohnwelt des 19. Jahrhunderts in einem.

Der als Speisesaal genutzte Oraniersaal zeigt die für den Historismus typische Mischaufstellung der Möbel. Durch die Gemälde wird die verwandtschaftliche Verbindung zum Hause Oranien-Nassau (Niederlande und Liechtenstein) und damit ein dynastischer Anspruch dokumentiert. Beeindruckende Holzmöbel mit kunstvollen Schnitzereien finden sich hier genauso wie verschiedene Kabinettschränkchen sowie Glas und Keramik vom 16. bis zum 19. Jahrhundert.

Oraniersaal

Das Chinesische Zimmer mit üppigen Stuckverzierungen, kostbaren Wandbespannungen und Möbeln.

Chinesisches Zimmer

Das Chinesische Zimmer mit üppigen Stuckverzierungen, kostbaren Wandbespannungen und Möbeln.

Das Chinesische Zimmer ist einer von drei auf den Oraniersaal folgenden gräflichen Wohnräumen. Diese vermitteln die kultivierte Lebensart, die in Erbach zum Ende des 18. Jahrhunderts gepflegt wurde und die Franz I. am französischen Hof kennen gelernt hatte. Eberhard XV. versammelte im 19. Jahrhundert die kunsthandwerklichen Schätze der gräflichen Familie in diesen Räumen, darunter eine Sammlung ostasiatischer Keramik von unschätzbarem Wert. An die repräsentativen Räume auf der Marktplatzseite schließen sich auf der Rückseite zum Schlosshof hin die eher privaten Wohnbereiche an. Bis heute ist die Einrichtung nahezu unverändert und versetzt den Besucher sofort in frühere Zeiten.

Die Römischen Zimmer, die Graf Franz I. in das barocke Schloss einbauen ließ.

Römisches Zimmer

Die Römischen Zimmer, die Graf Franz I. in das barocke Schloss einbauen ließ.

Damit wollte Graf Franz I. seiner 1791 in Rom erworbenen Antikensammlung einen würdigen Rahmen geben und in ihnen wie ein Römer wohnen. In seinem Arbeitszimmer, seinem Schlafzimmer und dem eindrucksvollen Audienzzimmer versammelt sind die Köpfe berühmter Kaiser, Statuen von Trajan und Hadrian, antikes Kunsthandwerk und Mosaike. Zu den bedeutendsten Werken gehört die Büste Alexanders des Großen aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Die Kombination von gestaltetem Raum und bedeutenden Kunstschätzen ist einzigartig und macht den Besuch der Römischen Zimmer zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Büste Alexander des Großen

Kontakt

Betriebsgesellschaft Schloss Erbach gGmbH
Schlosshof (Alter Bau)
Marktplatz 7
64711 Erbach im Odenwald
Tel.: 06062 8093-60
Fax: 06062 8093-615
E-Mail: info@schloss-erbach.de
Internet: www.schloss-erbach.de