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Gut aufeinander eingespielt: Führende Solisten des hr-Sinfonieorchesters treten in einem Gastkonzert bei den Erbacher Kammerkonzerten in der Werner-Borchers-Halle auf. Termin ist Sonntag, 18. Februar, 17 Uhr. Auf dem Programm stehen Werke von Haydn, Beethoven und Brahms. Das Foto zeigt v.l.n.r. Ulrich Horn (Cello), Nami Eijiri (Klavier), Mariane Vignand (Violine) und Rachelle Betancourt (Viola). (Foto-©: Christiane Spieler, hr-Sinfonieorchester)

KLASSISCHE MEISTERWERKE – MIT UNGARISCHEM TEMPERAMENT

Solisten des hr-Sinfonieorchesters beim 5. Erbacher Saisonkonzert zu Gast –

Programm mit Haydn, Beethoven und Brahms

 

 

Erbach. Die Kooperation der Erbacher Kammerkonzerte mit dem Hessischen Rundfunk besteht schon seit über fünfzig Jahren, und dieser Tradition verdankt sich auch das Gastkonzert mit Solisten des hr-Sinfonieorchesters am Sonntag, 18. Februar 2018, um 17 Uhr in der Erbacher Werner-Borchers-Halle.

  

Das Programm bildet eines der vielfältigen Kammermusikprojekte des Orchesters. Es bietet klassische Meisterwerke für Duo, Trio und Quartett, nämlich das Klaviertrio G-Dur Hob. XV:25 von Joseph Haydn, Beethovens Duo Es-Dur für Viola und Cello „mit obligaten Augengläsern“ und das Klavierquartett g-Moll op. 25 von Johannes Brahms. Die Ausführenden sind Mariane Vignand (Violine), Stefanie Pfaffenzeller (Viola), Ulrich Horn (Cello) und Nami Eijiri (Klavier). Im hr-Sinfonieorchester nehmen alle vier führende Positionen ein.

  

Die Kompositionen von Haydn und Beethoven entstanden beide um 1795. Haydn schrieb sein – wohl beliebtestes – Klaviertrio G-Dur während seines London-Aufenthalts 1794/95 und verwendete im Final-Rondo temperamentvolle ungarische Rhythmen, wie sie zu jener Zeit sehr beliebt beim Publikum waren. Sie stehen in markantem Gegensatz zu den ruhig gehaltenen ersten beiden Sätzen und trugen dem Werk den Namen „Zigeuner-Trio“ ein.  

  

Der ominöse Titel von Beethovens Kammermusikstück für Bratsche und Cello ist scherzhaft gemeint: Er bezieht sich auf die beiden bebrillten Spieler der ersten Aufführung, den kurzsichtigen Bratscher Beethoven selbst und seinen Freund, den Cellisten Nikolaus Zmeskall. In jedem Fall muss dieser ein versierter Musiker gewesen sein, denn der Cellopart des zweisätzigen Stücks ist durchweg anspruchsvoll gehalten.

 

Ein überaus schwungvolles „Rondo alla Zingarese“ beschließt wie in der Haydn-Komposition auch das erste Klavierquartett von Johannes Brahms, mit dem sich der Hamburger 1862 als Komponist und Pianist in seinem neuen Lebensmittelpunkt Wien vorstellte. Dass ungarisch inspirierte Musik in der Donaumetropole gut ankam, wusste Brahms natürlich sehr genau; dem Wiener Premierenpublikum - und der Nachwelt – schenkte er damit vitale Kammermusik vom Feinsten.

  

Eintrittskarten für das Konzert in der Erbacher Werner-Borchers-Halle sind im Vorverkauf - 24 Euro für Erwachsene, 12 Euro für Schüler/Studenten – erhältlich oder vorbestellbar beim Konzertbüro (Ulrich Godenschweger) im Erbacher Rathaus, Neckarstraße 3, unter Telefon 06062 64-20, per E-Mail unter ulrich-godenschweger@erbach.de. Telefonische Kartenbestellungen am Wochenende des Konzerts Freitag (16.2.) und Samstag (17.2.) 11 bis 16 Uhr, Sonntag (18.2.) 11 bis 15 Uhr unter Telefon 06062 64-80, Touristik Information Erbach, Altes Rathaus am Marktplatz.

  

Eventuelle Restkarten verkauft die Kasse in der Werner-Borchers-Halle am Konzertnachmittag 18. Februar ab 16 Uhr.

 

(18.01.2018)

Michael Palapies stellt bis zum 28. Februar in der Erbacher Stadtbücherei aus. (Foto: Stadt Erbach)

Gemäldeausstellung "Mein Cézanne und ich" in der Erbacher Stadtbücherei

Erbach. „Mein Cézanne und ich“, so hat der Hobbymaler Michael Palapies seine Gemäldeausstellung überschrieben, die bis Mittwoch, 28. Februar 2018, in der Erbacher  Stadtbücherei präsentiert wird.

Michael Palapies war als Chemiemeister tätig und ist seit acht Jahren im Ruhestand. Lange suchte er nach einer sinnvollen Beschäftigung für sich, die ihn ausfüllt. Schließlich entdeckte er vor etwa einem Jahr das Malen mit Acrylfarben. Als Leser der Stadtbücherei fand er dort Bücher über verschiedene Maler, die ihn inspirierten. Der Impressionist Paul Cézanne mit seinen farbenprächtigen Landschaftsdarstellungen hat es ihm besonders angetan. Seitdem setzt er akribisch die von seinem Vorbild gestalteten Farbflächen in einem größeren Maßstab direkt um, Fläche für Fläche, Nuance um Nuance.  In mühevoller Kleinarbeit sind mittlerweile zwölf Gemälde entstanden, die die stilistische Nähe zu Cézanne nicht verbergen wollen.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Bücherei zu sehen.

 

Stadtbücherei Erbach

Hauptstraße 56

64711 Erbach

 

Öffnungszeiten:

Montag, Mittwoch, Freitag 15.00 bis 18.00 Uhr

und Mittwoch 10.00 bis 12.00 Uhr

 

(16.01.2018)

Partnerschaftsbegegnungen vom 10. Mai bis 13. Mai 2018 in Pont-de-Beauvoisin/Frankreich und vom 17. Mai bis 20. Mai 2018 in Jicin/Tschechien

Die Kreisstadt Erbach bietet im Mai gleich zwei Fahrten in die Partnerstädte Pont-de-Beauvoisin (Frankreich) und Jicin (Tschechien) an.

 

Die erste Fahrt geht nach Pont-de-Beauvoisin. Pont-de-Beauvoisin ist seit 1963 Partnerstadt der Kreisstadt Erbach. Sie liegt im Dreieck Genf – Lyon – Grenoble und ist idealer Ausgangspunkt für die Erkundung der reizvollen Umgebung. Vom 10. – 13. Mai verbringen die Reiseteilnehmer einige schöne Tage mit den französischen Freunden und lernen so Land und Leute kennen. Die Unterbringung ist überwiegend in Gastfamilien vorgesehen. Auf Wunsch ist aber auch eine Unterbringung in Hotels möglich.

 

Vom 17. – 20. Mai findet dann die zweite Fahrt in die tschechische Partnerstadt Jicin statt. Die Stadt Jicin liegt etwa 85 km nordöstlich von Prag am Rand des Landschaftsschutzgebietes Böhmisches Paradies. Die Stadt erlebte in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts unter der Herrschaft des Herzogs Albrecht von Wallenstein einen großen Aufschwung. Zu dessen Andenken finden alle zwei Jahre im Mai die Wallensteintage statt, so auch während der Partnerschaftsbegegnung. Während des Festes bestehen ausreichende Möglichkeiten, die Stadt zu erkunden und Kontakte aufzunehmen. Übernachtungsmöglichkeiten bieten die beiden Hotels „Hotel Jicin“ und „Hotel Rieger“. Die Kosten tragen die Reiseteilnehmer selbst. Die Buchung erfolgt über die Stadtverwaltung Erbach.

 

Die Kosten für die Busfahrt betragen pro Teilnehmer maximal 60,00 Euro (der endgültige Fahrtpreis richtet sich nach der Anzahl der Teilnehmer). Die Mindestteilnehmerzahl für eine Busreise liegt bei 30 Anmeldungen Es besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, privat per PkW zu den Partnerschaftsbegegnungen zu fahren.

Wer an dem diesjährigen Treffen in Pont-de-Beauvoisin oder in Jicin teilnehmen möchte - gleich ob per PkW oder Reisebus - meldet sich bitte bis zum

 

21. Januar 2018

 

im Rathaus Erbach bei Sebastian Back, Telefon 06062 – 6423, Fax 06062 - 6411 oder per E-Mail (sebastian-back@erbach.de) an.

 

Verbindliche Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Die Kreisstadt Erbach sucht eine neue Schiedsperson sowie einen neuen Vorsitz für das Ortsgericht

In der Kreisstadt Erbach sind die Ehrenämter der Schiedsperson sowie der Ortsgerichtsvorsteherin bzw. des Ortsgerichtsvorstehers neu zu besetzen. Es werden interessierte Personen gesucht, die sich zur Wahl stellen möchten.

 

Ortsgericht

Ortsgerichte geben Bürgern und Gerichten wichtige Hilfestellung und tragen dazu bei, Kosten zu sparen. Sie sind als Hilfsbehörden der Justiz Partner für viele persönliche Angelegenheiten. Zu den Aufgaben der Ortsgerichte gehören die Beglaubigung von Unterschriften und Abschriften öffentlicher oder privater Urkunden, die Sicherung von Nachlässen, die Aufstellung von Nachlassinventaren, die Erteilung von Sterbefallsanzeigen, die Schätzung von Grundstücken, beweglichen Sachen und dergleichen sowie die Mitwirkung bei der Feststellung von Grundstücksgrenzen.

 

Gemäß § 8 des Hessischen Ortsgerichtsgesetzes müssen Bewerberinnen und Bewerber die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllen (Eignung):

(1)    Zu Ortsgerichtsmitgliedern dürfen nur Personen ernannt werden, die allgemeines Vertrauen genießen sowie lebenserfahren und unbescholten sind. Sie sollen mit der Schätzung von Grundstücken vertraut sein.

(2)    Ortsgerichtsmitglieder können nicht Personen sein, die

        1. ihren Wohnsitz im Bezirk des Ortsgerichts nicht oder nicht mehr haben;

        2. die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten geschäftsmäßig ausüben;

        3. als Rechtsanwalt oder Notar zugelassen sind.

(3)    Im Dienst befindliche Richter sowie Beamte im Justizdienst, deren berufliche Tätigkeit im Zusammenhang mit den Aufgaben des Ortsgerichts steht, sollen nicht zu Ortsgerichtsmitgliedern ernannt werden.

(4)    Personen, die miteinander im ersten oder zweiten Grade verwandt oder verschwägert sind, sowie Ehegatten oder Lebenspartner sollen nicht gleichzeitig Ortsgerichtsmitglieder sein.

 

Die Ortsgerichtsmitglieder werden auf Vorschlag der Stadt Erbach auf die Dauer von zehn Jahren ernannt. Die Amtszeit kann auf fünf Jahre begrenzt werden, wenn die Bewerberin bzw. der Bewerber bereits das 65. Lebensjahr vollendet hat.

 

Schiedsamt

Das Schiedsamt führt Schlichtungsverhandlungen in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten und in Strafsachen nach den Vorschriften des Hessischen Schiedsamtsgesetzes durch. Schiedsämter arbeiten nach dem Grundsatz „schlichten statt richten“. Ziel ist es, eine gütliche Einigung zwischen den Parteien zu erreichen. Die Schiedspersonen arbeiten ehrenamtlich; die rechtsuchenden Bürger/innen haben lediglich geringe Verfahrens- und Sachkosten (Dokumentenpauschale, bare Auslagen usw.) zu zahlen. In vielen Fällen muss zunächst ein Schiedsamt aufgesucht werden, bevor ein Zivilgericht angerufen werden darf. Typische Aufgabenbereiche sind vermögensrechtliche und nachbarrechtliche Streitigkeiten oder die Verletzung der persönlichen Ehre. Die Schiedsperson wird von der Stadtverordnetenversammlung auf fünf Jahre gewählt.

 

Gemäß § 3 (2) HSchAG kann das Amt nicht bekleiden,

1.   wer die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzt;

2.   eine Person, für die eine Betreuerin oder ein Betreuer bestellt wurde;

3.   wer als Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt zugelassen oder als Notarin oder Notar bestellt ist;

4.   wer die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten geschäftsmäßig ausübt;

5.   wer die rechtsprechende Gewalt (§ 1 des Deutschen Richtergesetzes in der Fassung vom 19. April 1972 (BGBl. I S. 714), zuletzt geändert durch Gesetz vom 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160)) als Berufsrichterin oder Berufsrichter oder das Amt der Staatsanwaltschaft (§ 142 des Gerichtsverfassungsgesetzes in der Fassung vom 9. Mai 1975 (BGBl. I S. 1078), zuletzt geändert durch Gesetz vom 30. Juli 2009 (BGBl. I S. 2474)) ausübt oder im Schiedsamtsbezirk im Polizeivollzugsdienst tätig ist.

 

Gemäß § 3 (3) HSchAG soll nicht berufen werden, wer

1.   bei Beginn der Amtsperiode das dreißigste Lebensjahr noch nicht oder das fünfundsiebzigste Lebensjahr vollendet haben wird;

2.   nicht in dem Bezirk des Schiedsamts, bei Gemeinden mit mehreren Schiedsämtern nicht in der Gemeinde wohnt;

3.   durch sonstige, nicht unter Abs. 2 Nr. 2 fallende gerichtliche Anordnungen in der Verfügung über sein Vermögen beschränkt ist.

 

Personen, die sich als Schiedsperson und/oder als Ortsgerichtsvorsteherin bzw. Ortsgerichtsvorsteher bewerben möchten, senden ihre Bewerbung

 

bis zum 14. Januar 2018

 

an folgende Adresse:

 

Magistrat der Kreisstadt Erbach

Herr Back

Neckarstraße 3

64711 Erbach

 

Download Bewerbungsformulare Schiedsperson

 

Download Bewerbungsformular Ortsgericht

Kindergarten-Anmeldung der Kinder aus Erbach und den Stadtteilen

Erbach. Zur Ermittlung der benötigten Plätze für das kommende Kindergartenjahr werden alle Eltern gebeten, ihre Kinder bis Mittwoch, 31. Januar 2018, anzumelden.

 

Die Anmeldungen werden in den folgenden Kindergärten entgegengenommen:

 

Kindertagesstätte „Mobilé“, Erlenbacher Straße 32, Erbach, Tel. 06062-608845,

 

Kindertagesstätte „Kunterbunt“, Helmholtzstraße 1, Erbach, Tel. 06062-266919,

 

Kindergarten „Sonnenschein“, Eulbacher Straße 29, Erbach, Tel. 06062-266195.

(15.12.2017)

Wahlhelfer für die Direktwahl der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters der Kreisstadt Erbach im März 2018 gesucht

Freiwilligen winkt die Chance zum Gewinn einer Dauerkarte für das Alexanderbad

 

Erbach. Am 4. März 2018 findet die Direktwahl der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters für die Kreisstadt Erbach statt. Eine eventuelle Stichwahl erfolgt am 18. März 2018. Um diese Direktwahl organisatorisch zu bewältigen, sucht die Kreisstadt Erbach für ihre 16 Wahlbezirke rund 90 Wahlhelfer.

 

Die Wahlvorstände sind für Wahlen unverzichtbar, denn sie kümmern sich am Wahltag um die Überprüfung der Wahlberechtigung und die Ausgabe der Stimmzettel. Nach dem Schließen der Wahllokale übernehmen sie zudem das Zählen der Stimmen und die Feststellung des Wahlergebnisses. Für Interessierte, die auch einmal hinter den Kulissen bei einer Wahl mitwirken oder sich einfach in die Demokratie einbringen möchten, ist die Tätigkeit im Wahlvorstand somit genau das Richtige.

 

Ein Wahlvorstand besteht aus 6 in Erbach wahlberechtigten Personen. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

 

Die Einteilung am Wahltag erfolgt in zwei Schichten (7.30 Uhr – 12.30 Uhr und 12.30 Uhr bis 18.00 Uhr). Lediglich zur Stimmenauszählung ab 18 Uhr müssen alle Wahlvorstandsmitglieder anwesend sein. Für die Tätigkeit im Wahlvorstand wird eine Aufwandsentschädigung von 35,00 Euro für die Wahlvorsteherin/den Wahlvorsteher ausgezahlt, die übrigen Mitglieder des Wahlvorstands erhalten 30,00 Euro.

 

Unter allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern werden 3 Blöcke „Wiesemaikpennich“ im Wert von je 30,00 € sowie als Hauptpreis eine Saisonkarte für die Freibäder in Erbach und Michelstadt verlost (Badesaison 2018).

 

Anmeldungen für die Tätigkeit als Wahlhelfer nehmen Herr Back (Tel. 06062-6423, E-Mail: sebastian-back@erbach.de) und Herr Thern (Tel. 06062-6474, E-Mail: sebastian-thern@erbach.de) entgegen.

(30.11.2017)

Sanierung der B 45 in Erbach: 5. Bauabschnitt beginnt

Erbach. Mit der Aufhebung der Vollsperrung der Martin-Luther-Straße am Montag, 09.10.2017, beginnt auch die Erneuerung der Michelstädter Straße zwischen der Oberen Marktstraße und der Eulbacher Straße. Daher wird ab diesem Zeitpunkt im Bereich der Martin-Luther-Straße wieder die Einbahnregelung eingeführt. Die Michelstädter Straße muss dann zusätzlich in die Einbahnregelung einbezogen werden und ist nur noch in Richtung Michelstadt befahrbar. Aus Richtung Michelstadt kann dann nur bis zur Erbacher Straße gefahren werden. Im Laufe des 5. Bauabschnittes ist es dann auch erforderlich, die Einmündung der Straße An der Zentlinde zu sperren.  Der Verkehr dieser Straße wird über die Werner-von-Siemens-Straße und den Roßbacher Weg von und zur B 45 umgeleitet.

 

Ebenfalls mit der Aufhebung der Vollsperrung wird die Einbahnregelung in der unteren Hauptstraße wieder eingerichtet. Die Hauptstraße und die Geschäfte in der Hauptstraße sind dann wieder über die B 45 aus Richtung Beerfelden erreichbar. (28.09.2017)

25 Jahre im Zeichen Europas: Die Städtepartnerschaft zwischen Erbach und Ansião feierte Jubiläum

Bürgermeister Harald Buschmann (links) und Stadtverordnetenvorsteher António Marques Duarte (Mitte) überreichten während des Besuchs der Erbach Delegation die gesammelten Spendengelder für die Opfer der Waldbrände an Bürgermeister Rui Rocha.

25 Jahre im Zeichen Europas: Die Städtepartnerschaft zwischen Erbach und Ansião feierte Jubiläum

In diesem Jahr besteht die Städtepartnerschaft zwischen Erbach und der portugiesischen Stadt Ansião bereits seit fünfundzwanzig Jahren. Nachdem eine Delegation aus Ansião in Erbach während des Wiesenmarkts zu Besuch war, erfolgte nun vom 7. bis 14. August 2017 der Gegenbesuch in Ansião.

 

Die Erbacher Delegation mit Bürgermeister Buschmann an der Spitze bestand aus rund vierzig Personen. Nachdem sich die Gruppe in den ersten zwei Tagen in Lissabon zur Stadterkundung aufgehalten hatte, reiste sie am Mittwoch (9.8.) nach Ansião - pünktlich zum Beginn des dortigen Stadtfests. Das Partnerschaftsjubiläum stand hier ebenfalls im Mittelpunkt. Auch aus den weiteren Partnerstädten Erbachs waren offizielle Vertreter angereist, aus Pont-de-Beauvoisin (Frankreich), Jicín (Tschechische Republik) und Königsee-Rottenbach (Thüringen).

 

Das Programm startete am Mittwochabend mit einem Konzert für junge - und jung gebliebene - Leute, bei dem neben anderen Musikgruppen auch die Erbacher Band „.antonio“ zu erleben war.

 

Am Donnerstag konnten die deutschen Gäste Ansião bei einer Rundfahrt kennen lernen, bevor am Abend eine Ausstellung über die Aktivitäten der Städtepartnerschaft von deren Beginn im Jahr 1992 bis heute eröffnet wurde. Anschließend enthüllten Bürgermeister Rui Rocha, Bürgermeister Harald Buschmann und der Erbacher Stadtverordnetenvorsteher António Marques Duarte zur Erinnerung an das Jubiläumsfest gemeinsam eine Gedenkstele.

 

Am Freitag stand eine Fahrt in die berühmte portugiesische Universitätsstadt Coimbra auf dem Programm, rund fünfzig Kilometer von Ansião entfernt. Die 1290 gegründete Universität zählt zu den ältesten in Europa und genießt einen exzellenten Ruf.

 

Am Abend wurde das Stadtfest von Ansião offiziell eröffnet. Bei dieser Gelegenheit übergaben die Vertreter der anwesenden Partnerstädte die gesammelten Spendengelder von über 6.000 Euro an die Gastgeber zur Linderung der Not infolge der verheerenden Waldbrände, die diese Region seit mehreren Wochen heimsuchen. Aus Erbach übergaben Bürgermeister Buschmann und Stadtverordnetenvorsteher Marques Duarte einen Betrag von € 3.430,00. „Gerade bei solchen Katastrophen ist es wichtig, solidarisch zusammen zu stehen und einander zu helfen“, so Harald Buschmann.

 

Der Samstag und der Sonntag bot den Reiseteilnehmern Raum für einen Strandbesuch und für eigene Aktivitäten, bevor dann am Montag der Rückflug nach Erbach erfolgte.

 

Parallel zur Bürgerbegegnung fand außerdem ein internationales Jugendtreffen statt. Die insgesamt rund vierzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Städten Ansião, Erbach und Königsee-Rottenbach, Jicín und Pont-de-Beauvoisin tauschten sich zum Thema „Chancengleichheit in der EU“ aus. Neben anderen Projekten gestalteten die Jugendlichen eine Bilderwand zu diesem Thema, die den offiziellen Städtevertretern präsentiert wurde. Die internationalen Jugendbegegnungen finden alle zwei Jahre abwechselnd in einer der Partnerstädte statt; das nächste Jugendtreffen ist 2019 in Erbach.

 

Bürgermeister Buschmann sagte abschließend: „Das neue Motto unseres Europäischen Dorfes auf dem Erbacher Wiesenmarkt: ‚Wir leben Europa…‘ setzt sich auch außerhalb der Wiesenmarktstage fort. Gerade in diesen Zeiten, in denen das Projekt Europa oft in Frage gestellt wird, ist die Arbeit an der Basis wichtig, damit der große Gedanke eines einigen Europas erhalten bleibt. Wir hoffen sehr, dass wir uns alle in fünfundzwanzig Jahren zur Feier des fünfzigjährigen Jubiläums wiedersehen!“

Rund vierzig Jugendliche und Betreuungspersonen fanden sich in Ansião zum gemeinsamen Austausch zum Thema „Chancengleichheit in der EU“ zusammen. Eines der Projekte war die Gestaltung einer Bilderwand durch die Jugendlichen.
Die kleine Jugendstilfigur „Gitarrenspielerin“ der Wiener Künstlerin Else Fürst von 1911 begrüßt im Foyer der Erbacher Werner-Borchers-Halle die Besucher der städtischen Kammermusikreihe und ist deren „Leitmotiv“. (Foto-©: Johannes Kessel www.lebensform.net)

Streichquartett, aber auch Schlagzeug und Saxophon

Die Erbacher Kammerkonzert-Saison 2017/2018 im Überblick

 

Erbach. Die kleine Gitarrenspielerin aus Elfenbein und Bronze von 1911 wird auch in der neuen Saison die Konzertbesucher im Foyer der Werner-Borchers-Halle begrüßen. Sie ist so etwas wie das visuelle Leitmotiv der „Konzerte in der Elfenbeinstadt Erbach“, wie die städtischen Kammermusikveranstaltungen nach dem Auszug des Deutschen Elfenbeinmuseums aus dem Gebäude jetzt heißen. Die elegante Jugendstilfigur entdeckt man denn auch im Konzertsaal selbst, wo ihr Bild die Wand hinter dem Auftrittspodium schmückt, und ebenso ziert sie die Titelseite des alljährlichen Prospekts mit dem Saisonüberblick. Dessen Ausgabe 2017/2018 hält für die sechs Sonntagnachmittagskonzerte zwischen Oktober und März (Beginn immer 17 Uhr) folgendes Programm bereit:

 

Das Auftaktkonzert am 15. Oktober bestreitet das Clara Haskil Trio, benannt nach einer der großen Pianistinnen des 20. Jahrhunderts. Das klassisch-romantische Programm von Nina Reddig (Violine), Hannah Weber (Violoncello) und Lauma Skride (Klavier) besteht aus Triowerken von Joseph Haydn (Es-Dur Hob. XV:10), Felix Mendelssohn Bartholdy (d-moll op. 49) und Robert Schumann (d-moll op. 63), das letztere eines der Höhepunkte dieser Kammermusikgattung.

 

Friederike Luise Arnholdt und Sanel Redzic bieten am 5. November ein Konzert unter vorwiegend spanischem Vorzeichen, wozu passenderweise – auch im Hinblick auf das erwähnte Wahrzeichen der Erbacher Konzertreihe - die Gitarre (Redzic)  zum Einsatz kommt. Zu ihr gesellt sich als markant-sonorer Instrumentenpartner das Cello (Arnholdt).

 

Es gibt Originalkompositionen und Bearbeitungen von Manuel Falla, Francisco Tárrega, Joaquin Malats, aber auch von Schubert und Tschaikowsky. 2016 wurde das Duo in die 60. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrats aufgenommen, und im Rahmen dieses Förderprojekts stellt es sich auch in Erbach vor.

 

Weiter geht es am 10. Dezember mit der ebenfalls ungewöhnlichen Klangkombination Altsaxophon und Klavier. „Eine Entdeckungsreise in drei Jahrhunderten“ heißt das eigens für Erbach zusammengestellte Programm von Frank Lunte (Saxophon) und Kolja Lessing (Klavier), das Werke von Haydn, Debussy, Erwin Schulhoff, Ursula Mamlok u.a. enthält.

 

Nach mehreren Solisten im Genre Schlagzeug ist der Auftritt eines Duos am 14. Januar eine Premiere in Erbach: „DoubleBeats“ nennen sich die beiden jungen Perkussionisten Ni Fan und Lukas Böhme. Ihr Zusammenspiel ruft derzeit immer stärkere Begeisterung bei Kritik und Publikum im In- und Ausland hervor. Das Programm für Erbach ist zur Zeit noch in Erarbeitung.

 

Das traditionelle Gastkonzert des Hessischen Rundfunks am 18. Februar ist besetzt mit einem Ensemble, das aus vier Solisten des hr-Sinfonieorchesters besteht: der Geigerin Mariane Vignand, der Bratschistin Stefanie Pfaffenzeller, dem Cellisten Ulrich Horn sowie der Pianistin Nami Eijiri. Sie spielen Haydns temperamentvolles „Zigeunertrio“ G-Dur, Beethovens Duo für Viola und Cello „mit obligaten Augengläsern“ und das große Klavierquartett g-Moll op. 25 von Johannes Brahms.  

 

Zum Saisonabschluss am 18. März die Kammermusikformation schlechthin, das Streichquartett. In den Darbietungen des „vision string quartets“ erfährt es allerdings eine bemerkenswerte Auffrischung: Die vier jungen Musiker aus Berlin, die 2012 zusammenfanden, stellen die klassische Konzertwelt auf den Kopf mit ihrer einzigartigen Wandlungsfähigkeit, die zwischen klassischem Streichquartett sowie Eigenkompositionen und Arrangements aus dem Jazz-, Pop- und Rockbereich changiert. Das Erbacher Programm ist eher „klassisch“ ausgerichtet mit Haydns g-Dur-Quartett op. 77 Nr. 1, dem 8. Quartett c-moll op. 110 von Schostakowitsch und dem Streichquartett g-moll op. 10 von Claude Debussy.

 

Die sechs Konzerte können im Abonnement (120 Euro für Erwachsene, 60 Euro für Schüler) mit Preisvorteil gegenüber dem Freiverkauf gebucht werden. Die Einzelkarte kostet 24 Euro, ermäßigt 12 Euro.

Der Saisonprospekt liegt aus im Erbacher Rathaus, bei der Touristik-Information im Alten Rathaus am Erbacher Marktplatz, im Schlossladen der Gräflichen Sammlungen Schloss Erbach sowie in den Filialen der Sparkasse Odenwaldkreis. Auf Wunsch wird er auch gern zugeschickt. Im Internet ist er einsehbar unter www.erbach.de. Abonnementbuchungen werden bis Donnerstag, 12. Oktober, vom Konzertbüro im Erbacher Rathaus, Neckarstr. 3, entgegen genommen (Ulrich Godenschweger, Telefon: 06062-64 20, E-Mail: ulrich-godenschweger@erbach.de).

(17.08.2017)