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Erste Kontakte gab es durch die Hans-von-der Au-Trachtengruppe.

Erste Kontakte gab es durch die Hans-von-der Au-Trachtengruppe.

Erste Kontakte zu Jicín kamen im Jahr 1985 durch die Hans-von-der-Au-Trachtengruppe und der Trachtengruppe Cesky Ráj aus Jicín in Witzenhausen im Rahmen der Europäischen Woche zustande. Die Partnerschaft zwischen Jicín und Erbach wurde am 17. Juli 1993 in Erbach in Anwesenheit des damaligen Bundesaußenministers Hans-Dietrich Genscher geschlossen. 

Jicín - die Pforte zum "Böhmischen Paradies".

Jicín - die Pforte zum "Böhmischen Paradies".

Die Stadt Jicín liegt etwa 85 km nordöstlich von Prag am Rand des Landschaftsschutzgebietes Böhmisches Paradies und zählt ca. 17.000 Einwohner. Eine große Durchgangsstraße verbindet die Stadt mit Prag und dem Riesengebirge. Jicín besitzt regionale Bedeutung als Verwaltungs-, Kultur- und wirtschaftliches Zentrum und ist touristischer Ausgangspunkt für Wanderer und Kletterer im Böhmischen Paradies. Jicín wird auch „ Pforte zum Böhmischen Paradies" genannt, dessen malerischsten Teil die Prachover Felsen darstellen. Lohnenswerte Ziele in der Nähe sind die Teiche von Jinolice, die gotische Burg Kost, die Burgruine Trosky, die Schlösser Humprecht, Detenice und Hrubá Skála. 

 

 

Hier wirkte Herzog Albrecht von Wallenstein.

Hier wirkte Herzog Albrecht von Wallenstein.

Die Stadt wurde Ende des 13. Jahrhunderts gegründet und erlebte in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts unter der Herrschaft des Herzogs Albrecht von Wallenstein einen großen Aufschwung. Unter Mitwirkung italienischer Architekten machte er Jicín zur Hauptstadt seines friedländischen Herzogtums. Aus dieser Zeit stammt auch der sehenswerte Marktplatz von Jicín mit Schloß Waldstein. Das ursprüngliche Renaissanceschloss baute er in seine frühbarocke Residenz um und verband sie mit dem Lustgarten Libosad sowie der barocken Loggia über eine zwei Kilometer lange vierreihige Lindenallee. Im Stadtzentrum befinden sich noch weitere kulturelle Baudenkmäler wie Valditzer Tor, Jesuitenkollegium, Jakobskirche, Ignatiuskirche, Synagoge u.a. 

 

 

Jicín ist weit über die Stadtgrenzen als "Märchenstadt" bekannt.

Jicín ist weit über die Stadtgrenzen als "Märchenstadt" bekannt.

1850 wurde die Stadt Sitz der Kreisverwaltung, heute ist Jicín Teil der Republik Tschechien und Verwaltungssitz des gleichnamigen Bezirks.

Jicín ist auch unter dem Namen Märchenstadt bekannt, denn jedes Jahr im September finden in Jicín die Märchentage während des alljährlichen Festivals „ Jicín – die Märchenstadt" statt, sowie alle zwei Jahre im Mai die Wallensteintage.

Eine Fahrt in unsere tschechische Partnerstadt ist auf jeden Fall lohnenswert. Jicín und seine Umgebung bietet nicht nur historisch-kulturelle Denkmäler, sondern auch sportliche Betätigung und neben einer gepflegten Gastronomie auch gute Übernachtungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen über Jicín erhalten Sie unter www.Jicin.org.