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Roßbach

Gut zwei Kilometer vom westlichen Ausgang der Stadt Erbach liegt der Weiler Roßbach, im Talschluss eines dort entspringenden gleichnamigen kleinen Baches. Im Lorscher Codex wird Roßbach erstmals im Jahr 1095 unter der Bezeichnung „Rossebuoch" genannt. Der Weiler Roßbach ist gekennzeichnet durch verstreut liegende Häuser in einem Tal mit einseitigem Hang.

Im 15. Jahrhundert besaß Roßbach drei Huben. 1840 wurde Roßbach eine selbstständige Gemarkung, die administrativ und polizeilich der Bürgermeisterei Günterfürst zugeteilt war. 1857 wurden die Grundstücke mit dem gräflichen Revier Erbach vereinigt und der Stadt Erbach die behördlichen Aufgaben überwiesen. Seit 1967 ist Roßbach Bestandteil der Kreisstadt Erbach.