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Änderung der Verkehrsführung im Bereich der Baustelle Hauptstraße

Erbach. Der Teilabschnitt der Hauptstraße zwischen der B 45 und der Beethovenstraße ist mittlerweile soweit fertiggestellt, dass dieser ab Freitag, 19. Juli, wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Die dort neu entstandenen Parkplätze können dann ebenfalls genutzt werden.

 

Die Beethovenstraße ist damit wieder von der Hauptstraße her anfahrbar. Umgekehrt gilt dies allerdings noch nicht: Von der Beethovenstraße ist derzeit keine Einfahrt in die Hauptstraße möglich. Da deren freigegebener Teil Einbahnstraße ist und die weiteren Abschnitte der Hauptstraße baustellenbedingt gesperrt bleiben müssen, muss die Beethovenstraße von der Hauptstraße bis zur Pfarrgasse in diese Richtung hin als Einbahnstraße ausgewiesen werden.

 

(11.07.2019)

Erbacher Rathaus am Wiesenmarkt-Montag geschlossen

Erbach. Das Erbacher Rathaus, Neckarstraße 3, ist am Wiesenmarkt-Montag (22. Juli) geschlossen. Für den Rest der Wiesenmarktwoche bleiben die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung unverändert.

 

Die Stadtbücherei in der Hauptstraße 56 ist wegen der Parkplatzsituation um das Gebäude herum von Mittwoch, 17. bis einschließlich Mittwoch, 31. Juli geschlossen.  

 

Die Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis gebeten.

 

(11.07.2019)

Achtung: Änderungen im Erbacher Abfallkalender

 

Im Abfallkalender für Erbach haben sich leider zwei Fehler eingeschlichen, die die folgenden beiden Termine betreffen:

 

 

Montag, 29. Juli: im Kalender ohne Eintrag; muss korrigiert werden zu: B1

 

An diesem Tag erfolgt die Abholung von Biomüll in der Kernstadt sowie in Dorf-Erbach, Ebersberg, Elsbach, Günterfürst, Haisterbach, Lauerbach, Rossbach und Schönnen.

 

 

Donnerstag, 8. August: statt R2 muss es richtig heißen: R1

 

An diesem Tag ist also Restmüllabholung ebenfalls in der Kernstadt und den oben genannten Stadtteilen.  

 

Die Kreisstadt Erbach bittet die Fehler zu entschuldigen!

 

(05.07.2019)

Die Vereine aus Erbach und der Nachbarschaft tragen alljährlich viel zum Gelingen des Wiesenmarkt-Festumzugs am Eröffnungssamstag bei. (Foto: Guido Schiek)

Startschuss zum Erbacher Wiesenmarkt: Eröffnungszeremonie und Festumzug

Erbach. Den ersten Höhepunkt im alljährlichen Wiesenmarkprogramm bildet die traditionelle Eröffnungsfeier im Stadtzentrum, die diesmal auf Samstag, 20. Juli, fällt.

 

Die musikalische Einstimmung übernimmt die Show- und Marchingband „The Devils“ aus dem nordhessischen Witzenhausen, die ab 15 Uhr auf dem Erbacher Marktplatz spielt. Hier bedient auch ein Getränkeausschank die ersten durstigen Kehlen.

 

Zeitgleich öffnet der Schlosshof seine Pforten für die Erbacher Bürgerinnen, Bürger und die auswärtigen Gäste, die den ersten Teil der offiziellen Eröffnungsfeier mit Begrüßungen, Ansprachen, Gesprächen und bei kühlen Getränken miterleben und dann um 16 Uhr beim zweiten Teil auf dem Marktpatz dabei sein möchten. Hier erwartet sie die traditionelle Zeremonie mit den Jagdhornsignalen vom Schlossbalkon, der Ansprache Seiner Erlaucht Graf Eberhard zu Erbach-Erbach und die Verlesung des Marktdekrets durch Ingo Stegmüller. Danach ist die Reihe an Erbachs Bürgermeister Dr. Peter Traub, seine Eröffnungsansprache zu halten, auf die das Grußwort des Ehrengasts folgt; in diesem Jahr ist es Staatssekretär Thomas Metz aus dem hessischen Justizministerium.

 

Neun Böllerschüsse werden sodann den Beginn des 217. Erbacher Wiesenmarkts verkünden. Sie sind gleichzeitig das Signal, dass sich der Eröffnungsfestzug, in bewährter Moderation von Chris Müller, durch die Innenstadt in Richtung Festplatz bewegen kann. Da die Hauptstraße zur Zeit wegen Renovierungsarbeiten gesperrt ist, nimmt der Zug seinen Weg durch die Werner-von-Siemens-Straße und die Sylvester-Stockh-Straße, um dann auf die Michelstädter Straße/B 45 und damit auf das Wiesenmarktgelände zu stoßen. Hier findet anschließend in den Bierhallen 1 bis 4 die große After-Umzugsparty statt – Ende offen. Übrigens: Die drei besten Zugnummern werden bei der Party prämiert!

 

(09.07.2019)

Erbacher Stadtbücherei über Wiesenmarkt geschlossen

Erbach. Wegen der Parkplatzsituation während des Wiesenmarkts rund um ihren Standort herum bleibt die Erbacher Stadtbücherei in der Hauptstraße 56 von Mittwoch, 17. Juli, bis einschließlich Mittwoch, 31. Juli, geschlossen.

 

Letzter Ausleihtag vor der Schließung ist Montag, 15. Juli, von 15 bis 18 Uhr, und danach geht es weiter am Freitag, 2. August, ebenfalls von 15 bis 18 Uhr.

 

(03.07.2019)

Die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen informiert

Sammlungserwerb für Schloss Erbach

 

Staatssekretärin Ayse Asar: Dank an die Förderer – Mit dem zweiten Ankauf ist „das Ensemble Erbach wieder in einem Eigentum vereint“    

 

ERBACH IM ODENWALD. Das Land Hessen hat 326 Kunstwerke aus den Sammlungen in Schloss Erbach gekauft. Damit vervollständigt es sein Eigentum an den Erbacher Kunstschätzen, nachdem im Jahr 2005 bereits der größere Teil davon sowie das Schloss selbst erworben worden waren. Der vom Bund und drei Kulturstiftungen unterstützte Ankauf in Höhe von zwei Millionen Euro sichert den Erhalt aller Bestände an ihrem originalen Bezugsort dauerhaft für die Öffentlichkeit. Auf diese Weise wird nicht nur das gewachsene Gesamtkunstwerk in Erbach bewahrt, sondern erstmals auch die wissenschaftliche Erforschung von teilweise wenig bekannten dynastischen Familienbildnissen und Archivalien ermöglicht. Schloss Erbach ist in der Liste national wertvollen Kulturguts als „Sachgesamtheit aus Gebäude und den darin befindlichen Sammlungen, Gemälde, Archivalien, insbesondere Kataloge und Bestandsarchive“ verzeichnet (Nummer 07801).

 

 

Zu den Kunstobjekten zählt ein hochbedeutender Werkbestand mit 13 nassau-oranischen Porträts von der Hand der niederländischen Meister Anthonis van Dyck (und Werkstatt), Gerard van Honthorst (und Werkstatt), Michiel von Mierevelt und Wybrand de Geest. Sie sind die Hauptstücke einer 300 Jahre Geschichte umspannenden Ahnengalerie, die als Keimzelle der Erbacher Sammlungen gilt. Außerdem gehören prachtvolle, künstlerisch illustrierte Bestandskataloge zum Gesamtkonvolut, die der bedeutendste Vertreter des Erbacher Grafengeschlechts, Franz I. zu Erbach-Erbach (1754-1823), mit wissenschaftlicher Sorgfalt verfasste. Sein Enkel, Graf Eberhard XV. (1818-1884), führte sie fort, so dass das Land insgesamt 19 Bände erwirbt. Aus der Hinterlassenschaft Eberhards wurde zudem ein eindrucksvoller Komplex sakraler Werke als Teil der Ausstattung in der Hubertuskapelle angekauft.

 

 

Bei einer Feier am 4. Juli im Erbacher Schloss dankte die Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Ayse Asar, den Unterstützern für ihre großzügige Zuwendung zu den Erbacher Sammlungen. Das Ensemble Erbach sei nun in wieder in einem Eigentum vereint. Kultur werde „durch gemeinschaftliches Handeln gestärkt“ und brauche „gelegentlich einen langen Atem“. Die Direktorin der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, Kirsten Worms, schloss sich dem Dank an und unterstrich die Verpflichtung, die Neuerwerbungen der Forschung zugänglich zu machen. „Sie sind für die hessische Kulturlandschaft unverzichtbar und bleiben dem Publikum künftig als einzigartige Einheit national wertvollen Kulturgutes erhalten.“

 

 

Die von unabhängigen Gutachtern bestätigte Gesamtsumme wird mit 700.000 € aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, mit 600.000 € durch die Ernst von Siemens Kunststiftung, mit 500.000 € von der Kulturstiftung der Länder sowie mit 200.000 € durch die Hessische Kulturstiftung finanziert. Miteigentum an einem Teil der Artefakte erwerben die Bundesbeauftragte sowie die Ernst von Siemens Kunststiftung, stellen sie aber der VSG als Vertreterin des Landes in Form von Dauerleihgaben zur Verfügung. 2005 war für diesen zweiten Ankauf bereits ein Vorkaufsrecht für das Land verabredet worden, damit Teile des Bestandes nicht zerstreut und ihres über die Jahrhunderte im Wesentlichen kaum veränderten Kontextes beraubt würden.

 

 

In einem Statement der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, Monika Grütters, heißt es: „Der erfolgreiche Ankauf der Ahnengalerie und der Prachtkataloge der Gräflichen Sammlungen ist ein wahrer Glücksfall für das Schloss Erbach, für das Land Hessen und nicht zuletzt für die Kulturnation Deutschland. Mit diesen Objekten kann die kostbare Gemäldesammlung nun dauerhaft in ihrer angestammten Heimstatt, dem altehrwürdigen Schloss Erbach, gezeigt werden. Kunstschätze wie diese für kommende Generationen zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist ein Kernanliegen der Kulturförderung des Bundes. Deshalb habe ich diesen Ankauf auch gern mit Mitteln aus dem Bundes-Kulturetat unterstützt.“

 

 

Nach den Worten des Generalsekretärs der Ernst von Siemens Kunststiftung, Dr. Martin Hoernes, ist es Grund zur Freude, „wenn hochkarätige Kunstwerke auf Dauer fester Bestandteil eines ursprünglichen Ensembles bleiben können“. Auch Prof. Dr. Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, hob die originären Zusammenhänge an ihrem authentischen Ort, vor allem der niederländischen Porträts von Mitgliedern der nassau-oranischen Dynastie, hervor. Der Erhalt eines „kulturhistorischen Panoramas für die Öffentlichkeit zur historischen, kulturellen, persönlichen Horizonterweiterung ist für uns von ganz besonderem Wert“, sagte die Geschäftsführerin der Hessischen Kulturstiftung, Claudia Scholtz.

 

 

Unter den Gemälden ragen 13 Niederländer im so genannten Oraniersaal des Schlosses  heraus. Man nimmt an, dass sie nach der Heirat des Grafen Georg Albrecht I. zu Erbach (1597-1647) mit einer Nichte Wilhelm des Oraniers (1533-1584), des „Vaters der Niederlande“, in das Schloss kamen. Darunter befinden sich zwei dem flämischen Barockmaler und in England als Hofkünstler wirkendem Anthonis van Dyck (und Werkstatt) zugeschriebene ganzfigurige Bildnisse von Johann VIII., Graf zu Nassau-Siegen, und Ernestine Yolanda, Gräfin von Nassau-Siegen. Kunsthistorisch höchst wertvoll sind auch die Porträts des Frederik Hendrik von Oranien-Nassau (1584-1647) und der Amalia von Solms (1637-1708) heraus, die der Utrechter Künstler Gerard oder Gerrit van Honthorst (und Werkstatt) gleichfalls lebensgroß anfertigte, sowie ein von Wybrand de Geest aus Leeuwarden signiertes Bildnis des Ernst Kasimir, Graf zu Nassau (1573-1632).

 

 

Große Beachtung finden die illustrierten, 2.000 Seiten umfassenden Prachtkataloge des kunstsinnigen Franz I., die er eigenhändig zur kritischen und wissenschaftlich einordnenden Bestandsaufnahme seiner Sammlungen von Antiken, Waffen, Geweihen sowie Rüstungen anfertigte. Die Bände waren bisher im Tresor der gräflichen Rentkammer unter Verschluss. Sie geben wichtige Hinweise zu seiner Gedankenwelt und zur  Ideengeschichte der Epoche der Aufklärung. Dabei sind die Aufzeichnungen in mehreren Bänden zu den auf einer Italienreise erworbenen Altertümern von hohem Interesse. Die Antikensammlung Franz‘ I. bildet heute die einzige des 18. Jahrhunderts in Deutschland, die in ihren dafür hergerichteten Präsentationsäumen samt Bestandskatalogen erhalten ist. Ein weiterer Band versammelt Notizen zu römischen Altertümern im Odenwald. Der Graf gilt als einer der ersten Landesherren, der sich in seinem Herrschaftsgebiet als Feldforscher am römischen Limes betätigte.  

 

 

Ebenfalls erworben wurde eine Gemäldegruppe mit religiösen Motiven, Epitaphien und ein spätgotischer Flügelaltar in der Hubertuskapelle des Erbacher Schlosses. Wichtigstes Schaustück dort ist der Schöllenbacher Altar aus dem Jahr 1515, der schon 2005 gekauft und anschließend aufwändig restauriert worden war. Nun geht auch ein weiterer Altar mit Szenen aus dem Marienleben vom ausgehenden 15. Jahrhundert in das Eigentum des Landes über. Über das von Wiprich von Langenau gestiftete Retabel (Mitteltafel und zwei Seitentafeln ohne Predella) gibt es kaum Erkenntnisse. Bemerkenswert in der Gruppe sakraler Werke ist auch das Ölgemälde „Die Heilung des blinden Bartholomäus durch Christus“ von Artus Wolffaerts aus dem 17. Jahrhundert.

 

 

Weitere Informationen:

elisabeth.weymann@schloesser.hessen.de

 

(04.07.2019)

Anhaltend hohe Waldbrandgefahr in weiten Teilen Hessens - Umweltministerium ruft Alarmstufe A aus

Für die nächsten Tage besteht nach aktuellen Prognosedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in weiten Teilen Hessens mittlere bis hohe Waldbrandgefahr. Ergiebige Niederschläge sind vorerst nicht in Sicht, die Gefahrensituation bleibt angespannt. Das Hessische Umweltministerium hat daher ab heute die erste von zwei Alarmstufen, Alarmstufe A, für die Forstverwaltung in Hessen ausgelöst.

Mit dem Ausrufen der zweithöchsten Alarmstufe wird u.a. sichergestellt, dass die besonders gefährdeten Waldbereiche verstärkt überwacht werden. Die Forstverwaltung stellt zudem die technische Einsatzbereitschaft sicher und intensiviert den Kontakt zu den örtlichen Brandschutzdienststellen. In besonders gefährdeten Waldgebieten bzw. Waldrandbereichen kann es zur Schließung von Grillstellen kommen. Auch die vorübergehende Sperrung von Waldwegen und Waldflächen ist nicht ausgeschlossen. Für diese Maßnahmen wird die Bevölkerung bereits jetzt um Verständnis gebeten.

Das Ministerium bittet zudem alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und dass das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird. Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber insbesondere auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfenen Zigarettenkippen aus. Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen. Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) zu informieren.

Hintergrund:
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stellt während der Waldbrandsaison (März bis Oktober) täglich aktualisierte Waldbrandgefahrenprognosen für Deutschland bereit. Die Gefährdungslage für das Auftreten von Waldbränden wird dabei in Deutschland seit 2012 nach dem WBI-Modell berechnet. Dieses Modell gliedert die Waldbrandgefahr in 5 Stufen, wobei Stufe 1 eine sehr geringe, Stufe 5 eine sehr hohe Waldbrandgefahr signalisiert. In die Berechnungen des Gefahrenindex fließen u.a. Daten der Lufttemperatur, relativen Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit und Niederschlagsrate ein. Auf Grundlage dieser Prognose sowie weiterer Faktoren, wie z.B. der Bodenfeuchte, dem
bisherigen Witterungsverlauf und Brandgeschehen sowie Einschätzung der Großwetterlage wird vom Hessischen Umweltministerium eine der beiden Hessischen Alarmstufen ausgelöst. Die Alarmstufe A ist eine Vorstufe zur Alarmstufe B. Bei Alarmstufe B herrscht fortgesetzt eine sehr hohe Waldbrandgefahr, die u.a. die Möglichkeit zur flächendeckenden Sperrung von Grillplätzen, Waldwegen und Waldflächen beinhaltet.

Beliebter Treffpunkt auf dem Erbacher Wiesenmarkt: der traditionelle Senioren-Frühschoppen in den Bierhallen auf Einladung der Kreisstadt - diesmal am Dienstag, 23. Juli, ab 11 Uhr. (Foto: Stadt Erbach)

Einladung zum Senioren-Frühschoppen auf dem Erbacher Wiesenmarkt

Erbach. Am Dienstag, 23. Juli, heißt es wieder: „Auf zum Wiesenmarkts-Frühschoppen!“ Dazu lädt die Kreisstadt Erbach auch in diesem Jahr alle Seniorinnen und Senioren ab dem 70. Lebensjahr ein, die in der Kernstadt und den Stadtteilen wohnen.

 

In den Bierhallen 3 und 4 steht dann ab 11 Uhr einem geselligen Vormittag auf dem Festgelände mit Freunden und Bekannten nichts entgegen. Mit tatkräftiger finanzieller Unterstützung von Bierhallenbetreiber Alfred Groll (Hotel und Restaurant "Nibelungen", Stockheim) erhalten die Teilnehmer kostenlos ein Getränk und einen kleinen Imbiss. Die Gutscheine dafür geben die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer an den Eingängen zu den Bierhallen aus. Für die musikalische Unterhaltung sorgt das „Odenwälder Nibelungen Duo“.

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

(01.07.2019)

Einen ungewohnten Blick auf den Erbacher Wiesenmarkt bieten die beiden Backstage-Touren (22. und 23. Juli, ab 14 Uhr), für die die Eintrittskarten verlost werden. (Foto: Peter Breidenbach)

Backstage-Tour gibt spannende Einblicke hinter die Kulissen des Erbacher Wiesenmarkts

Wer dabei sein will, kann auf der Internetpräsenz Karten gewinnen

 

Erbach. Wie sieht es eigentlich hinter der schillernden Fassade eines Fahr- oder Schaugeschäfts auf dem Erbacher Wiesenmarkt aus? Wie lebt es sich als Schausteller im andauernden Wechsel von Auf- und Abbau des Geschäfts in ständig anderen Städten? Wie viel Aufwand an Personen und Material, Investitionen und Kosten ist nötig, um einen Schaustellerbetrieb erfolgreich zu unterhalten? Und gibt es für die Betreiber ein Privat- und Familienleben abseits des Markttrubels in ihren Wohnwagen? Solche Fragen rund um die Marktlogistik und das Leben eines Marktbeschickers hat sich bestimmt schon jeder einmal gestellt, der als Besucher durch die Budenstadt des größten südhessischen Volksfestes schlenderte.

 

Antworten darauf geben zwei Backstage-Touren, bei denen der Kirmesfan spannende Einblicke hinter die Kulissen des Erbacher Wiesenmarktes erhält. Für die Tour am Montag, 22. Juli, verlost die Stadt Erbach 3 x 2 Karten auf ihrer Facebook-Seite und für Dienstag, 23. Juli, 5 x 2 Karten auf der Erbacher Website (www.erbach.de/Erbach erleben). Teilnehmen dürfen nur Personen über 18 Jahre, Kinder und Hunde können leider nicht mitgenommen werden. Die Teilnehmer sollten gut zu Fuß sein, denn der Rundgang wird immerhin vier bis fünf Stunden dauern, dafür aber auch den Wiesenmarkt einmal von einer ganz anderen Seite zeigen. Folgendes Programm ist vorgesehen, dessen einzelne Stationen im Verlauf variieren können:

 

Begrüßungsgetränk

Geführter Rundgang über das Marktgelände

Erläuterungen zu Infrastruktur, Logistik, Aufwand und Kosten des Wiesenmarkts

Kostenlose Proben an den einzelnen Schaustellerbetrieben

Kostenlose „Test“-Fahrten auf verschiedenen Fahrgeschäften

Kostenloser Abschlussimbiss

 

Wer an der Verlosung mitmachen und zwei Karten gewinnen möchte, füllt bis spätestens Donnerstag (11.07.) das auf der Internetseite hinterlegte Formular aus und sendet dieses ab.

 

Die Gewinner werden auf dem Postweg mit den Angaben zum Treffpunkt benachrichtigt. Übrigens: Karten für die Teilnahme an der Backstage-Tour kann man nicht kaufen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

(26.06.2019)

Bei der Backstage-Tour geht es dorthin, wo nicht jeder Wiesenmarktbesucher Zutritt hat. (Foto: Peter Breidenbach)
Beliebtes Souvenir und längst ein Sammelobjekt: das Wiesenmarktherz, hier mit seinem aktuellen Motiv 2019. (Foto-©: Kristina Breidenbach)

Wiesenmarkt-Herz als Anstecknadel

Erbach. Auch in diesem Jahr und in neuer Gestaltung wird es ein Wiesenmarkt-Herz geben, das damit schon in die zehnte Auflage geht: Wie in den vergangenen Jahren ist das beliebte Souvenir nur durch die großzügige Unterstützung von zwei langjährigen Beschickern des Erbacher Wiesenmarkts zustande gekommen, dem „Eis-Shop“-Besitzer Ingo Scheider und von Thomas Schmidt, der den Greiferautomaten „Der Teddy kommt“ betreibt. Beide wollen dadurch ihre besondere Verbundenheit mit Erbach und dem Wiesenmarkt zum Ausdruck bringen

 

In diesem Jahr gestaltete Marktmeister Peter Breidenbach das Herz mit einem für den Wiesenmarkt typischen Motiv: Abgebildet ist ein Ausschnitt vom Riesenrad der Firma Willenborg. Der Herzrand ist in den städtischen Farben Blau und Rot gehalten.

 

Die Anstecknadeln werden ab Anfang Juli kostenlos an Mitarbeiter von Banken, Behörden und Sponsoren verteilt. Ziel der Aktion ist es, bereits Tage zuvor auf den Erbacher Wiesenmarkt einzustimmen.

 

Besucher und Sammler können das Wiesenmarkt-Herz für 1,50 Euro in der Touristik-Information im Alten Rathaus, während des Wiesenmarktes in Ingo Schneiders „Eis-Shop“ und am Greiferautomaten „Der Teddy kommt“ von Thomas Schmidt erwerben. Der Erlös geht zu Gunsten der Kinder- und Jugendarbeit der Kreisstadt Erbach.

 

Natürlich gibt es das Herz neben weiteren Fanartikeln auch im Marktbüro. Und ganz sicher bekommt auch der eine oder andere Betrachter des Eröffnungsfestzugs von der Gruppe der Schausteller ein Herz geschenkt.

 

(19.06.2019)

Ein abwechslungsreiches Programm bietet die Betriebsgesellschaft Schloss Erbach in den Sommerferien für Groß und Klein. (Foto: © Betriebsgesellschaft Schloss Erbach)

Sommer erleben im Schloss Erbach

Buntes Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche – Neuheiten für Familien

 

 

Erbach. Für die Sommerferien hat die Betriebsgesellschaft Schloss Erbach für Kinder und Jugendliche wieder ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm zusammengestellt. Aber auch für Ausflüge von Familien und Erwachsenen halten wir in diesem Jahr Neuigkeiten bereit.

 

Zum Auftakt am 2. Juli um 14.30 Uhr führt das Schlossgespenst Luidschi durch die Gräflichen Sammlungen und lässt kleine Gäste im Alter von 4 - 6 Jahren Staunen und viel Lustiges erleben. Noch einmal mit Luidschi im Schloss unterwegs ein, dürfen Kinder am 9. August ab 13.30 Uhr.

 

Am Mittwoch, 03. Juli von 10.00 – 12.00 Uhr können Teilnehmer des Workshops „Feile und schleife“ in der Museumswerkstatt der Elfenbeinschnitzer selbst zum Künstler werden und ein eigenes Schmuckstück für zu Hause gestalten. Mit der Feile geht es an die kreative Bearbeitung von Taguanuss und Knochen. Die Teilnahme für Kinder im Alter von 8 - 15 Jahre kostet einschließlich Material 10,00 Euro.

 

Wie Prinz und Prinzessin im Schloss wirklich lebten, darum geht es im Schloss Erbach am Mittwoch, 10. Juli ab 13.30 Uhr. Nach dem Verkleiden erfahren die Teilnehmer im Alter von 6 - 10  Jahre, wie Prinz und Prinzessin vor 300 Jahren den Tag am Hof verbrachten, wie sie tanzten, aßen, spielten und schliefen. Zweiter Termin: Donnerstag, 1. August 2019, 13:30 Uhr

 

„Werde Burgherrin oder echter Ritter“ heißt es für Kinder von 6 – 10 Jahre am Montag, 08. Juli, 10.00 Uhr. Hierbei darf erlebt werden, was es hieß, ein richtiger Ritter oder eine waschechte Burgherrin zu sein. Es gibt viel Wissenswertes über die Ritterzeit und gemeinsam wird das eigene Schild gebastelt. Alternativtermin: 5. August, 10.00 Uhr.

 

Für Jugendliche ist die „Tour de Franz“ eine abenteuerliche Reise rund um das Schloss Erbach. Termine: Freitag, 12. Juli, 10.00 Uhr und 31. Juli, 11.00 Uhr. Viele weitere Ferienveranstaltungen warten noch auf unsere jungen Gäste.

 

Familien haben sicher ihren Spaß bei einer Rätsel-Rallye durch das Elfenbeinmuseum oder der Familienführung durch die Gräflichen Sammlungen. In einem unserer Workshops dürfen Erwachsene beim Holzstele schnitzen oder Märchen erzählen mit Farbe kreativ werden. Die neu eröffnete Dauerausstellung „Antikentraum in Erbach“ zeigt neue Erkenntnisse zur Realisierung der Antikensammlung von Graf Franz I. zu Erbach – Erbach im Schloss Erbach.

 

Für alle Veranstaltungen empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung unter 06062-809360 oder per E-Mail an info@schloss-erbach.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.schloss-erbach.de in der Rubrik „Veranstaltungen“.

 

(17.06.2019)

Beliebte Währung in Erbachs "5. Jahreszeit": der "Wiesemaik-Pennich".

Wiesemaik-Pennich ausverkauft!

Erbach. Schon jetzt, anderthalb Monate vor dem großen Fest, ist der Wiesemaik-Pennich ausverkauft! In den vergangenen Wochen ist die mit zehn Prozent Rabatt angebotene „Ersatzwährung“ während des Erbacher Wiesenmarkts im beachtlichen Wert von 50.000 Euro über die Ladentheke gegangen.

 

Das alternative Zahlungsmittel in Form von Gutscheinen ist bis auf den Messebereich auf dem gesamten Marktgelände gültig und kann zum Kauf von Essen und Trinken, aber auch für die Karussellfahrt oder den Erwerb von Händlerwaren eingesetzt werden.

 

(13.06.2019)

Sprechstunde des Bürgermeisters entfällt im Juni

Erbach. Die für Donnerstag, 13. Juni, vorgesehene monatliche Sprechstunde von Bürgermeister Dr. Peter Traub muss aus terminlichen Gründen entfallen.

 

Der nächste Termin ist, bedingt durch die Sommerferien und den Erbacher Wiesenmarkt, erst am Donnerstag, 15. August 2019, 14 bis 17 Uhr.

 

Anmeldungen werden telefonisch im Vorzimmer unter 06062 64-11 oder per-Email unter buergermeister@erbach.de entgegen genommen. Die Termine werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

 

Eine schriftliche Kurzbeschreibung des jeweiligen Anliegens unter der Überschrift „Was möchten Sie, dass der Bürgermeister für Sie tut?“ soll dem Verwaltungschef zur Vorbereitung dienen und die Problemlösung während des Einzelgesprächs mit dem Bürger oder der Bürgerin erleichtern. Die kurze Beschreibung sollte eine Woche vor dem Termin eingereicht werden.

 

(27.05.2019)

 

 

„Erbach in Bewegung“ - Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzepts

Projektgruppe hat Arbeit aufgenommen, online-Befragung folgt!

 

Erbach. „Wir können stolz auf unsere Stadt sein“, so ein Mitglied der Projektgruppe, die ihre Arbeit aufgenommen hat. Das bezieht nicht nur auf die Stadt selbst, sondern auch auf das bürgerschaftliche Engagement. Die Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzepts zusammen mit der Bevölkerung nimmt Fahrt auf. Bürgermeister Dr. Traub freut sich, dass sich über 550 Bürgerinnen und Bürger auf Befragung hin beteiligt haben und über 2.000 Ideen, Anregungen und Wünsche formuliert wurden. Hinzu kommen zahlreiche Rückmeldungen von ortsansässigen Firmen und von Vertretern verschiedener Erbacher Institutionen.

 

Die aus diesen Informationen heraus entwickelte Vision mit den zahlreichen Maßnahmevorschlägen wurden der Projektgruppe zur Diskussion gestellt. Die Vertreter von unterschiedlichen Gruppierungen, u.a. der Vereine, Politik, Unternehmen, Handel und Gewerbe, Tourismus, Senioren, Barrierefreiheit, Jugend, Kultur und Bürgerschaft, erörterten in kleinen Arbeitsgruppen zusammen mit den Vertretern der imakomm Akademie sehr intensiv die Ideen für Maßnahmen aus der Bürgerschaft (sortiert nach den Themenfenstern) und überprüften sie im Hinblick auf deren Relevanz und Umsetzbarkeit mit Blick auf die Vision „Erbach – die lebendige Stadt“.

 

Lebendig soll es auch weitergehen, und der Wunsch besteht, dass sich möglichst viele Menschen mit der Thematik auseinandersetzen und eine Leidenschaft für ihre Heimatstadt entwickeln, das heißt „für ihre Stadt brennen“, so wünscht es sich ein Teilnehmer des Abends.

 

Daher werden die von der Bürgerschaft genannten Maßnahmen unter www.soscisurvey.de/Massnahmen_fuer_erbach/  ab Donnerstag(18.) online gestellt. Die Bürger erhalten damit die Gelegenheit, sich einen Überblick über den gesamten Maßnahmenkatalog zu verschaffen und eine Gewichtung vornehmen. Das Ergebnis wird dann erneut in einer Sitzung der Projektgruppe im Mai besprochen.

 

(12.04.2019)

Während der Bauarbeiten in der Erbacher Hauptstraße: geänderte Einbahnstraßenregelung im unteren Abschnitt

Erbach. Für die Zeit der Baumaßnahmen in der oberen Erbacher Hauptstraße ist die bisherige Einbahnstraßenregelung im unteren Abschnitt (parallel zur Mümling) aufgehoben worden und gilt jetzt für die umgekehrte Richtung: Ab sofort ist dieser Abschnitt Einbahnstraße in Richtung Werner-von-Siemens-Straße, die sich – als Erbachs zweite Hauptgeschäftsstraße - dadurch für den Autoverkehr von der B 45/Jahnstraße her leichter erreichen lässt.   

 

(10.04.2019)

Bund stärkt Kulturmarke Erbach-Michelstädter Theatersommer

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat beschlossen, den Verein Theaterschule Odenwald e.V. bei der Entwicklung eines Theaterstücks mit dem Titel „Der Gerechte“ finanziell maßgeblich zu unterstützen.

 

Zum Inhalt:

 

Das Theaterstück aus der Feder des Odenwälder Kulturschaffenden Dirk Daniel Zucht spiegelt die Geschichte der Familie List aus Ernsbach, die während der Zeit des Nationalsozialismus den Michelstädter Händler Strauß auf ihrem bäuerlichen Anwesen Zuflucht gewährt  hatte. Da Strauß jüdische Wurzeln hatte, sollte er - wie Tausende andere - in ein Konzentrationslager deportiert und schließlich ermordet werden.

 

Der Familie List ist es zu verdanken, dass ihm dieses Schicksal erspart blieb. Der Bauer Heinrich List jedoch wurde verhaftet und starb 1942 im Konzentrationslager Dachau.

 

Gemeinsam mit seiner Frau Marie wird er heute in der Gedenkstätte Yad Vashem als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt.

 

„Der Gerechte“ wird neben dem Hauptstück im Rahmen des Erbach-Michelstädter Theatersommers 2020 im Erbacher Schlosshof uraufgeführt. Karten werden ab Dezember 2019 im Schlossladen des Erbacher Schlosses zur Verfügung stehen.

 

Der Verein Theaterschule Odenwald e.V. mit seinem Geschäftsführer Dirk Daniel Zucht und der Erbach-Michelstädter Theatersommer unter Federführung von Alexander Kaffenberger danken vor allem der Bundesministerin Julia Klöckner und ihrem Team.

 

Außerdem gilt der Dank dem Projektträger Jülich GmbH für die vorzügliche Zusammenarbeit und das große Interesse an der in den letzten Jahrzehnten geleisteten Kulturarbeit.

 

Eine Einladung zur Uraufführung nach Erbach an die Bundeslandwirtschaftsministerin wurde bereits ausgesprochen, auch wenn der genaue Termin zunächst noch mit der Stadtverwaltung in Erbach abgesprochen werden muss.

 

Wer sich gerne beim Projekt einbringen will, sei es als Darsteller oder hinter den Kulissen, kann sich bereits jetzt über die Homepage der Theaterschule (www.theaterschule-odenwald.de) melden. Willkommen sind Interessierte jeden Alters.

 

(02.04.2019)

Dieser Blick wird sich demnächst anders ausnehmen: Der obere Abschnitt der Erbacher Hauptstraße, dem eine gründliche Erneuerung bevorsteht. (Foto: Stadt Erbach)

Beginn der Bauarbeiten in Erbachs oberer Hauptstraße

Erbach. Am Montag, 8. April, geht es los: Der Startschuss für die umfassende Erneuerung der Erbacher Hauptstraße fällt! Für den Abschnitt ab der Einfahrt von der Martin-Luther-Straße (B 45) her bis zur Werner-von-Siemens-Straße soll nicht nur die unterirdische Infrastruktur - Wasserleitungen, Kanalanschlüsse u. dgl. - auf den neuesten Stand gebracht werden. Vorrangiges Ziel ist es laut Bürgermeister Dr. Peter Traub, die Hauptstraße von der Optik und Funktionalität her so aufzuwerten, dass sie zu einem echten „Hingucker“ im Innenstadtbereich wird und viele Menschen zum Einkaufen und Verweilen einlädt.

 

Zunächst werden plangemäß die Gas- und Wasserleitungen im oberen Abschnitt der Hauptstraße erneuert. Bereits von Beginn an muss ab der Einbiegung von der Martin-Luther-Straße (B 45) her die Hauptstraße gesperrt werden. Dies ist auch während des Erbacher Frühlingsmarkts mit dem Street Food Market und des gleichzeitig stattfindenden Klöppelspitzenkongresses (in der Werner-Borchers-Halle und in den Markt- und Bierhallen) am Wochenende nach Ostern (26.-28. April) unumgänglich.

 

Es wird jedoch dafür gesorgt, dass während der gesamten Bauphase von mindestens einem Jahr die Zugänge zu den Geschäften und Privathäusern für Fußgänger erreichbar sind.

 

Aufgrund technischer und/oder witterungsbedingter Gründe können sich natürlich Änderungen in den zeitlichen Abläufen der einzelnen Baumaßnahmen ergeben.   

                            

Das städtische Bauamt ist allerdings bestrebt, die geplanten Zeitfenster einzuhalten, und wird die Geschäftsleute und Anwohner in der Hauptstraße über die einzelnen Maßnahmen auf dem Laufenden halten. Ein Vertreter des Erbacher Gewerbevereins wird regelmäßig an den Baustellenbesprechungen teilnehmen. Auch die Öffentlichkeit soll über die Medien während der gesamten Bauphase aktuelle Informationen erhalten.  

 

(29.03.2019)

Vergünstigte Dauerkarten für die Freibäder Erbach und Michelstadt erhältlich

Erbach/Michelstadt. Wer bereits jetzt an den Sommer 2019 denkt oder einfach noch ein schönes Weihnachtsgeschenk sucht, hat ab 4. Dezember die Möglichkeit, vergünstigte Dauerkarten für das Alexanderbad in Erbach und das Waldschwimmbad in Michelstadt zu kaufen.

 

Die Karten kosten für Erwachsene statt 80 Euro nur 70 Euro, Jugendliche ab dem sechsten Lebensjahr, Schüler, Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte sowie Teilnehmer eines Freiwilligendienstes zahlen anstatt 36 Euro lediglich 30 Euro.

 

Die Dauerkarten bzw. die Aufladung der Dauerkarten für das Alexanderbad werden in Erbach in diesem Jahr erstmals in der Touristik-Information am Marktplatz ausgestellt. Geöffnet ist die Touristik-Information täglich 11 bis 16 Uhr, an den Adventswochenenden bis 20 Uhr.

 

In Michelstadt erfolgt der Verkauf der Dauerkarten bzw. die Aufladung der Karten für das Waldschwimmbad während der Öffnungszeiten in der Stadtverwaltung, Frankfurter Straße (Zentrale/Bürgerbüro).

 

Für die Erstausstellung einer Dauerkarte wird ein Foto benötigt. Bereits ausgestellte Dauerkarten sind zur Verlängerung mitzubringen.

Die Dauerkarten gelten für beide Bäder. (29.11.2018)

Der Müllabfuhr-Zweckverband Odenwald informiert: Sammlung von Bioabfällen

Der Müllabfuhr-Zweckverband Odenwald weist erneut darauf hin, dass bei Befüllung der Biotonne keine biologisch abbaubaren Kunststoffbeutel und herkömmliche Kunststofftüten verwendet werden sollen.

 

Der Betreiber der Anlage, der den Biomüll zu Kompost für die Landwirtschaft verarbeitet, bemängelt die sehr schlechte Qualität der Bioabfallanlieferungen (siehe beigefügtes Bild).

 

Kompost ist allerdings nur absetzbar, wenn er frei von Verunreinigungen ist. Die Beseitigung der Störstoffe kostete im letzten Jahr 25.000,-- €, die über die Gebühr erwirtschaftet werden müssen.

 

Um Störstoffe abzuwenden,  bitten wir erneut, vor Befüllung der Biotonne, den Bioabfall in Zeitungspapier oder in die im Handel erhältlichen Papierbeutel einzupacken. Hierdurch wird die Flüssigkeit im Biomüll aufgesaugt und die Biotonne bleibt sauber.

 

Auf keinen Fall Plastikbeutel und auch nicht die angeblich kompostierbaren Plastikbeutel verwenden, da diese in der kurzen Verweildauer in der Rottebox unserer Anlage nicht abgebaut werden.

 

Fragen hierzu beantwortet der Müllabfuhr-Zweckverband Odenwald.

 

MÜLLABFUHR-ZWECKVERBAND ODENWALD

Am Steinbruch 3

 

64753 Brombachtal

 

Telefon: 0 60 63 – 9 31 90

E-Mail: info@mzvo.de

Für den Fall, dass nicht immer alles so schnell wie gewünscht geschieht...

Ein Hinweis in eigener Sache: Hin und wieder kommt es vor, dass Bürgerinnen und Bürger sich an die Erbacher Stadtverwaltung wenden, um auf Mängel in der städtischen Infrastruktur aufmerksam zu machen und um deren möglichst umgehende Behebung bitten. Solchen Hinweisen gehen die Mitarbeiter natürlich auch nach und versuchen, so schnell wie möglich Abhilfe zu schaffen.

 

Wenn sich allerdings herausstellt, dass eine Reparatur seitens des städtischen Bauhofs grundsätzlich nicht möglich ist, muss eine Fachfirma beauftragt werden.

 

Bei speziellen Problemen ist es nun leider so, dass es hier in der Region oftmals nur wenige Firmen gibt, die die erforderliche Reparatur ausführen können - aber auch sie leider nicht immer umgehend. Hinzu kommt, dass alle Baufirmen derzeit überlastet sind, da die Auftragslage konjunkturbedingt sehr gut ist, die (personellen und technischen) Kapazitäten hingegen nicht ausreichen. Mit dieser Situation muss auch die Erbacher Stadtverwaltung kämpfen, zumal notwendige Maßnahmen auch auf weiteren Kommunal-, Kreis- und Bundestraßen terminiert umzusetzen sind, damit Folgemaßnahmen, wie z. B. Sanierungen, erfolgen können.

 

Daher bittet die Stadt Erbach um Verständnis, wenn sich manchmal nicht immer alles so schnell wie gewünscht reparieren lässt - bei großem Verständnis ihrerseits für die berechtigten Anliegen der Bürgerinnen und Bürger! 

 

(18.04.2017)